Bestiarium
Eine Erläuterung der Wesen in der griechischen Mythologie von A - Z.
Alle Wesen, die mit einem * gekennzeichnet sind, sind bei uns spielbar.
Aetos - Adler des Zeus
Der Aetos Dios ist ein großer, einzigartiger Adler des Göttervaters. Mit seiner gewaltigen Flügelspannweite kann er selbst Stürmen trotzen und trägt die Blitze des Zeus über den Himmel. Sein Gefieder schimmert golden, seine Augen leuchten lila-blau wie Gewitter. Er dient als göttlicher Bote, Späher und Vollstrecker des göttlichen Willens.
Automatons - Maschinen
Automatons sind künstlich erschaffene, lebende Konstrukte aus Bronze, Gold oder anderen Metallen, die von Hephaistos geschmiedet wurden. Sie dienen als Wächter, Diener oder Krieger und besitzen weder Müdigkeit noch Schmerzempfinden. Einige sind einfache Maschinen, andere verfügen über ein eigenes Bewusstsein und können sprechen oder eigenständig handeln.
Basilisken - Giftige Schlangenbiester
Basilisken sind äußerst seltene Schlangenungeheuer, deren Blick und Gift selbst die stärksten Wesen töten oder versteinern können. Ihr Körper ähnelt einer gewaltigen Schlange, oft mit drachenartigen Schuppen, Krallen oder einem hahnähnlichen Kamm. Sie sind intelligente Einzelgänger, deren Reviere von Tod und verwelkter Vegetation geprägt sind. Aufgrund ihrer enormen Gefahr gelten sie als nahezu ausgestorben und werden selbst von Göttern nur ungern herausgefordert. Basiliskengift ist daher eine Seltenheit, doch es ist imstande Götter zu versteinern.
Cerberos/Kerberos - dreiköpfiger Höllenhund
Cerberos ist ein dreiköpfiger, unsterblicher Hund, der die Tore der Unterwelt bewacht. Er kann seine Gestalt in einen schwarzen, normalen Hund wandeln, oder aber mehrere Meter groß werden. Er ist imstande Seelen sowie Götter zu verschlingen.
Chimära – Mischwesen aus Löwe, Ziege und Schlange
Diese Wesen haben einen Feueratem oder können Gift speien.
Daimonen* – Personifikationen
Daimonen (daimones) sind keine „Dämonen“ im modernen, bösen Sinn, sondern personifizierte Kräfte, Zustände oder Einflüsse, die zwischen Göttern und Menschen stehen. Sie verkörpern Dinge wie Glück, Leid, Begierde, Angst oder Schicksal, also das, was das Leben lenkt, ohne immer sichtbar zu sein. Oft haben sie keine feste Form und schiwrren beinahe unsichtbar durch die Welt, um ihre Funktion auszuüben. Wenn sie sich sichtbar machen, wirken sie jedoch schattenhaft. Sie erscheinen menschenähnlich, aber dennoch „nicht ganz real“. Ihr Aussehen ist an ihre Funktion angepasst (z. B. entweder düster oder strahlend etc.). Daimonen sind keine vollwertigen Götter, sind um einiges schwächer als sie und lassen sich beispielsweise durch spezifische Zauber leicht fernhalten. Sie agieren nur sehr selten im Offensichtlichen. Daimonen werden in den meisten Fällen aus Göttern geboren.
Drakōn (Drachen)* – Schlangen- oder Drachenwesen
Drachen haben einen enormen Wächterinstinkt gegenüber Objekten oder Personen. Je nach Art können sie Gift, Feuer oder Eis speien. Ihr schuppenüberzogener Körper macht die äußere Haut beinahe undurchdringlich. Sie haben scharfe Klauen und spitze Zähne sowie echsenartige Augen. Diese Wesen sind sehr alt und ehrwürdig, haben eine starke Aura und werden selbst von Göttern gefürchtet. Sie sind extrem langlebig (mehrere tausend Jahre), aber nicht völlig unsterblich.
--> Drachen können sich in eine menschliche Form wandeln, behalten dabei aber immer ein gewisses animalisches Verhalten. Dadurch können sie sich jedoch auch mit Göttern paaren.
Erinnyen (Furien)* – Rachegöttinnen (spielbar nur nach Absprache)
Die Erinnyen bestrafen moralische Vergehen und lassen ihren Opfern keine Ruhe. Sie jagen nicht physisch, sondern psychisch. Schuld, Reue und Wahnsinn sind ihre Waffen, bis ihr Ziel daran zerbricht. Selbst Götter und Titanen fürchten ihre Strafen.
Giganten – Uralte Riesen
Giganten sind Verkörperungen uralter Naturgewalten und stehen in direktem Gegensatz zu den Göttern. Sie handeln zerstörerisch, oft wie Naturkatastrophen in lebendiger Form. Die meisten von ihnen wurden in der Gigantomachie vor 5000 Jahren besiegt. Einige wenige lauern noch an den Außengrenzen des Olymps, verstecken sich in Vulkanen, Meeren oder Bergen.
Gorgonen* – Wesen mit Schlangenhaaren
Gorgonen sind imstande ihre Opfer mit nur einem Blick zu lähmen. Ihre wahre Erscheinung ist zugleich abschreckend und faszinierend, wodurch sie sowohl gefürchtet als auch gemieden werden. Die berühmteste Gorgone war Medusa.
Greife - Adler-Löwen-Mischwesen
Greife sind Monster mit dem Kopf und den Flügeln eines Adles sowie dem Körper eines Löwen. Sie sind Schutzwesen und wurden gezüchtet, um große Schätze zu bewachen. Ihre Krallen sind so scharf, dass sie selbst Götter gefährlich werden können. Früher oft gezähmt und als Reittier von den Göttern genutzt, sind sie heute mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Sie leben abseits des Olymps auf hohen Bergen und sind mittlerweile wilde Tiere.
Harpyien – Geflügelte Frauenwesen
Harpyien sind schnelle, aggressive Jäger aus der Luft, die Chaos bringen und ihre Opfer ohne Vorwarnung greifen. Sie können einen schrillen Laut aussenden, der ihre Opfer verwirren kann. Viele besitzen eine inhärente Bosheit. Nur selten sind sie anderen Wesen gegenüber gut gesinnt.
Hekatoncheiren – Hundertarmige Riesen
Hekatoncheiren sind nahezu unaufhaltsame Kriegsmaschinen, deren schiere Masse und Anzahl an Gliedmaßen sie zu perfekten Zerstörern machen. Sie handeln selten eigenständig und werden oft als lebende Waffen eingesetzt. Es existieren nur noch wenige von ihnen.
Hippoi Athanatoi - unsterbliche Pferde
Hippoi sind unsterbliche Pferde, die als Reittiere der Götter dienen. Sie haben eine übernatürliche Ausdauer, Widerstandsfähigkeit und Stärke. Zudem können sie sich magisch regenerieren. Einige von ihnen können besondere, magische Eigenschaften besitzen, zum Beispiel Feuer oder Eis erzeugen. Ihre elementare Verbindung zeigt sich dann oft an ihrem Aussehen, so können Feuer-Hippoi z.B. eine feurige Mähne und leuchtend rote Augen besitzen. Hippoi sind dafür bekannt sehr eigen zu sein und ein starkes Temperament zu haben. Eines zu zähmen, benötigt viel Geduld und Aufwand. Bindet sich ein Hippoi an einen Gott, bleibt es für immer loyal. Berühmte Hippoi sind Pegasos (das erste geflügelte Pferd); Aithon, Konabos, Phlogeus, Phobos (die 4 Reittiere des Kriegsgottes Ares) oder Areion (Pferd des Herakles).
Unterarten der Hippoi:
- Pegasoi: So werden jene unsterblichen Pferde genannt, die Flügel besitzen und fliegen können.
- Hippokampoi: Unterwasser-Pferde, die einen Fischschwanz haben und sich daher unter Wasser fortbewegen können.
- Einhörner: erscheinen als schneeweiße oder silberne Pferde mit einem langen, spiralförmigen Horn auf der Stirn. Dieses Horn besitzt außergewöhnliche Heilkräfte und kann Gifte neutralisieren sowie dunkle Magie reinigen. Einhörner meiden sowohl Menschen als auch Götter und zeigen sich nur jenen, die sie als friedfertig und würdig erachten. Ihr Erscheinen gilt als außergewöhnlich selten und als Zeichen großen Glücks.
Hydra – Neunköpfige Schlangenbestie
Die Hydra ist eine in der Götterwelt extrem gefürchtete Bestie: Ihr Körper ist äußerst widerstandsfähig und ihr Gift tödlich, selbst für Götter, denn es stoppt den Regenerationsprozess. Schneidet man einen der neun Köpfe ab, wachsen dort zwei weitere nach. Herakles besiegte diese Bestie einst, Gerüchten zufolge überlebte sie jedoch und wurde weggesperrt.
Ichthyokentauren* – Meereszentauren mit Fischschwanz
Ichthyokentauren verbinden die Kraft von Zentauren mit der Anpassung an das Meer. Sie bewegen sich mühelos durch Strömungen und gelten als Wächter von Küsten und verborgenen Meeresregionen.
Kynes Athanathoi – Unsterbliche Hunde
Die Kynes Athanatoi sind eine äußerst seltene Gattung göttlicher Jagd- und Wachhunde, zu der auch Kerberos und Orthros gehören. Sie besitzen außergewöhnliche Größe, enorme Intelligenz und nahezu unverwundbare Körper. Manche tragen mehrere Köpfe, Schlangenschwänze oder drachenartige Merkmale. Sie altern nicht und dienen meist Göttern oder bewachen heilige Orte. Jeder von ihnen besitzt individuelle Fähigkeiten, doch allen gemeinsam sind ihre außergewöhnlichen Sinne und ihre unerschütterliche Loyalität.
Lamiai* – Vampirische Nachtwesen
Lamiai (auch: Empousai) sind vampirähnliche Nachtwesen, die einst Sterbliche oder Nymphen gewesen sein sollen und durch Flüche oder dunkle Magie verwandelt wurden. Äußerlich wirken sie meist außergewöhnlich schön, verbergen jedoch magisch ihre wahre Gestalt mit Reißzähnen, schlangenartigen Merkmalen und leuchtenden Augen. Sie ernähren sich von Blut oder der Lebenskraft ihrer Opfer und besitzen übernatürliche Stärke sowie die Fähigkeit, Menschen zu betören. Viele leben verborgen unter Sterblichen und meiden das Tageslicht.
Mantikore – Löwenartige Raubwesen
Mantikoren sind grausame Raubwesen mit dem Körper eines Löwen, dem Gesicht eines Menschen und dem Schwanz eines Skorpions. Viele besitzen zusätzlich lederartige Flügel. Sie sind außergewöhnlich intelligent und locken ihre Beute oft durch Sprache oder täuschend menschliche Stimmen an. Ihr Stachel enthält ein starkes Gift, das selbst magische Kreaturen töten kann. Mantikoren leben als Einzelgänger.
Minotaurus – Hüter des Labyrinths
Der Minotaurus war ein Monster mit dem Körper eines Mannes und dem Kopf eines Bullen. Er wurde von Theseus getötet.
Moiren* – Schicksalsgöttinnen (spielbar nur nach Absprache)
Die Moiren stehen außerhalb normaler Machtstrukturen und bestimmen Anfang, Verlauf und Ende eines Lebens. Ihre Eingriffe sind selten direkt, aber unumkehrbar.
Oneiroi – Traumgeister
Oneiroi bewegen sich zwischen Realität und Traum und beeinflussen Wahrnehmung, Erinnerungen und Emotionen im Schlaf. Sie sind schwer greifbar und oft nicht eindeutig gut oder böse.
Ornithes Stymphalides – Raubvögel
Die Ornithes Stymphalides, auch Vögel des Ares genannt, sind riesige Raubvögel mit bronzenen Schnäbeln, Krallen und metallenen Federn, die sie wie Geschosse verschießen können. Sie nisten in unzugänglichen Sümpfen oder Gebirgen und greifen bevorzugt in großen Schwärmen an. Ihre außergewöhnliche Aggressivität machte sie zu heiligen, aber gefürchteten Tieren des Kriegsgottes Ares. Die meisten von ihnen wurden von den Helden Herakles und Jason zerstört.
Phasmata - Geister
Phasmata (Singular: Phasma) sind körperlose Geister verstorbener Seelen, die zwischen der Welt der Lebenden und der Unterwelt gefangen sind. Sie besitzen meist nur eine schemenhafte, durchscheinende Gestalt und erscheinen oft an Orten großer Trauer, Gewalt oder unerfüllter Wünsche. Die meisten sind harmlos, einige können jedoch Erinnerungen beeinflussen, Angst hervorrufen oder vorübergehend körperliche Formen annehmen. Sonnenlicht und heilige Orte schwächen ihre Manifestation erheblich.
Phönix - mächtiger Feuervogel
Ein Phönix ist ein übernatürlicher Vogel mit rotgoldenem Gefieder, dessen Körper in Feuer getränkt ist (bei Aktivierung der Feuerform). Diese Wesen sind unsterblich: Wenn es stirbt, schlüpft aus seiner Asche einer neuer, ausgewachsener Phönix. Sie sind sehr, sehr selten und daher sehr begehrt als Haustier bei den Göttern. Doch sind sie sehr sensible Wesen; ihr Vertrauen zu gewinnen ist extrem schwer. Alle fünfhundert Jahre können sie ein goldenes Ei hervorbringen, das Unsterblichkeit verleihen kann.
Satyren* - Mischwesen aus Tier und Mann.
Satyren sind
hauptsächlich männliche Wesen, die körperliche Eigenschaften von Tieren ausweisen. Entweder haben sie Eselsohren, Hörner, Pferdeschwänze, Ziegenbeine oder alles zusammen. Satyren werden oft als "rustikal" bezeichnet, da sie die Natur den Menschen und Städten vorziehen. Sie sind anfällig für Genuss, Ablenkung und Übertreibung. Ähnlich wie Nymphen sind sie langlebig, aber nicht unsterblich. Sie besitzen gesteigerte Sinne, erhöhte Ausdauer und viele von ihnen haben eine Affinität zu Musik und Natur. Satyren haben ein starkes Traditionsgefühl - Wissen wird oft über Generationen weitergegeben, genauso wie die Verehrung einer bestimmten Gottheit. Satyren sind überaus loyal, wenn sie sich an eine Gottheit binden.
Sirenen* – Verführerische Gesangswesen mit dem Körper von Vögeln
Sirenen sind imstande durch Stimmenmagie und Illusionsmagie andere Wesen zu beeinflussen. Jeder, der ihren Gesang hört, wird von ihnen magisch angezogen. In ihrer wahren Form haben sie den Körper eines Vogels, d.h. Flügel und/oder Vogelbeine. In ihrer menschlichen Form haben sie unnatürlich schöne, „perfekte“ Züge (fast zu glatt) sowie feine Feder- oder Schuppenstruktur an Haut/Haar.
Sirenen sind Menschen oftmals feindlich gesinnt. Sie sind Meister in Verführung. Eine echte Verbindung zu ihnen ist kaum möglich, denn sie spielen mit Nähe und Liebe.
Skylla und Charybdis – Seemonster
Skylla und Charybdis sind zwei extrem mächtige Seemonster. Einst war Skylla eine wunderschöne Nymphe, bevor sie von Kirke in ein Biest mit mehreren Köpfen und Füßen, spitzen Zähnen und Fischschwanz verwandelt wurde. Ein ähnliches Schicksal erfuhr auch Charybdis: Die Seegöttin wurde von Zeus in das Meer verbannt, wo sie seither mit ihrer Macht riesige Strömungen verursachen kann, die Schiffe in die Tiefe zieht. Die beiden Seemonster sind meist zusammen zu finden.
Sphinx – Mischwesen
Die Sphinx ist eine Frau mit dem Körper eines Löwen, Flügel eines Adlers und Schwanz eines Fischs. Sie wurde meist von den Göttern als Waffe gegen Feinde genutzt, da sie Menschen und andere Wesen bei lebendigem Leibe verschlingt. Sie besitzt eine erstaunliche Intelligenz und ist dafür bekannt Rätsel zu stellen, um ihren Opfern scheinbar eine Chance zu geben, ihr zu entkommen.
Tritonen* - halb Mann, halb Fisch
Sie werden auch als die Satyren der Meere bezeichnet. Sie fungieren oft als Wächter von Unterwassertempeln des Poseidon. Sie haben meist leicht schimmernde Augen und sind generell sehr attraktiv. Sie können sich temporär auf Land menschliche Beine zulegen, müssen allerdings nach einer gewissen Zeit in eine Wasserquelle zurückkehren.
Typhon - mächtiger Sturm-Gigant
Typhon (auch Typhoeus oder Typhaon) ist das mächtigste Ungeheuer der griechischen Mythologie und die Verkörperung der zerstörerischen Naturgewalten. Als Sohn von Gaia und Tartaros forderte er Zeus nach dem Titanenkrieg heraus und war der gefährlichste Gegner, dem sich die Olympier je stellen mussten. Er griff den Olymp an und zwang dabei viele Götter zur Flucht. Typhon wird als riesenhafte Gestalt mit menschlichem Oberkörper, schlangenförmigen Beinen, hunderten Drachenköpfen, gewaltigen Flügeln und feurigen Augen beschrieben. Er beherrscht Feuer, Stürme, Erdbeben und vulkanische Kräfte und verfügt über nahezu unvorstellbare körperliche Stärke. Selbst der Tartaros konnte ihn nicht halten. Nach seiner Niederlage gegen Zeus wurde er deshalb mit der Hilfe aller Olympier unter dem Ätna eingeschlossen, wo er der Überlieferung nach bis heute gefangen ist; Vulkanausbrüche und Erdbeben gelten als Zeichen seiner anhaltenden Wut.
Zentauren* – Mischwesen aus Mensch und Pferd
Zentauren gelten als geborene Jäger und Kämpfer, besitzen jedoch – je nach Individuum – auch ein tiefes Verständnis für Natur, Heilkunst und Sternenkunde. In ihrer wahren Form haben sie den Oberkörper eines Menschen und den Körper eines Pferdes. In ihrer menschlichen Form bleiben dennoch Merkmale bestehen: eine ungewöhnlich aufrechte, gespannte Haltung, ein kraftvoller Gang, gelegentlich leicht verlängerte Eckzähne oder eine „zu intensive“ körperliche Präsenz. Zentauren sind Menschen gegenüber oft misstrauisch und wirken schnell grob oder unnahbar. Sie leben nach eigenen Regeln, fern von städtischer Ordnung. sie schwanken zwischen kontrollierter Zurückhaltung und impulsiver Wildheit. Wer ihr Vertrauen gewinnt, begegnet jedoch einer überraschend loyalen und schützenden Seite.
Zyklopen – Einäugige Riesen
Zyklopen sind imstande, enorme physische Stärke mit handwerklicher oder sogar göttlich anmutender Schmiedekunst zu vereinen. Ihre Werke – Waffen, Rüstungen, Artefakte – sind oft von übernatürlicher Qualität. Ihr einzelnes Auge steht sinnbildlich für ihren Fokus: Sie sehen die Welt klar, aber einseitig. In ihrer wahren Form sind sie riesenhafte Gestalten mit nur einem Auge in der Mitte der Stirn. Durch einen Illusionszauber können sie jedoch ein zweites Auge erschaffen, das sie menschlicher aussehen lässt. Zyklopen denken in einfachen, klaren Strukturen und haben wenig Verständnis für komplexe Emotionen oder soziale Feinheiten.
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